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Bewahrung der Schöpfung

oder Klima- und Naturschutz

Das Thema Klimawandel ist überall präsent. Den Klimawandel zu verlangsamen und dabei auf das Thema Gerechtigkeit aufmerksam zu machen, ist ein gemeinsames Anliegen mit vielen Anderen, wie z.B. Fridays for future. Die Nachhaltigkeitsziele der UN, die SDGs betreffen nicht nur die Politik, sondern müssen sich auch Unternehmen und Kommunen, Kirchen und jede_r Einzelne_r mit diesen auseinandersetzen. Der Frage, "In welcher Zukunft willst du leben?", geht jeden von uns an, unabhängig von Herkunft, Religion oder anderen Unterschieden.

Eine Hoffnung kann es sein, an dem Thema zu lernen, dass uns vieles mit Anderen verbindet - mit anderen Religionen und Weltanschaungen, mit anderen Organisationen und Institutionen, mit anderen Menschen.
Wir können voneinander lernen.

 

Alles ist miteinander verbunden.

 

Gen 9

12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen:

13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde.

Das Bibelzitat zeigt an, dass in Gottes Bund, Tiere und alles was lebt, eingenommen sind. Der Klimawandel bedroht Mensch, Tiere und Pflanzen. Schutz von allem was lebt, ist für uns von enormer Wichtigkeit und Teil des Schöpfungsauftrags.

Laudato Si' - ein Dokument mit großer Wirkung

Das Thema Klimawandel spielt in verschiedenen Publikationen der Kirche eine große Rolle. Mit der Enzyklika Laudato si' hat Papst Franziskus bereits im Mai 2015 dem Thema großem Raum gegeben. Es ist das erste Mal, dass in einer Enzyklika das Thema Ökologie so im Fokus steht. Enzykliken sind sehr wichtige Lehrschreiben eines Papstes und finden bei den Gläubigen und darüber hinaus große Beachtung. Wie aus dem Video hervorgeht (etwa ab Minute 26) könnte die Enzyklika Laudato si' sogar einen entscheidenden Einfluss beim Gelingen des Pariser Klimaabkommens gehabt haben. Das Dokument gilt daher als Startschuss einer ausführlicheren Beschäftigung mit dem Thema, sowie eines erneuten stärkeren Engagements der Kirchen in dem Bereich.

Besondere Wertschätzung erhält das Dokument auch aufgrund der Art und Weise, in der Papst Franziskus naturwissenschaftliche Tatsachen und Fakten, sich daraus ableitenden Forderungen und Handlungsimpulsen mit poetischen und spirituellen Bildern kombiniert. So wird durch ein Aufgreifen des Sonnengesangs, das Bild von Mutter Erde und Schwester bezeichnet, der Natur und dem 'gemeinsamen Haus' ein unbedingter Wert beigemessen.
Hierbei geht es auch darum, zu erkennen, dass Natur nicht nur als reines Gegenüber zu sehen ist, sondern der Mensch in ihr ein Gegenüber erkennen kann, für die ebenso eine Sorgfaltspflicht besteht. Der Natur kommen damit auch Rechte zu. Unter anderem wendet sich Franziskus gegen eine "Wegwerfkultur" und umschreibt den Auftrag, ein Produktionsmodell zu finden, das Ressourcen für alle und für kommende Generationen gewährleistet (Laudato si', 22).

 

Ein Blick ins Buch

einzelne Aussagen in Laudato si'

Darin heißt es:
Die Welt ist ein Geschenk, mit der wir verbunden sind und für die wir mit Verantwortung tragen. In der "Liebe zur Gesellschaft" und dem "Engagement für das Gemeinwohl" fördern wir eine "Kultur der Achtsamkeit" anderen und der Welt gegenüber, die Ausdruck tätiger Nächstenliebe ist (Laudato si', 231).
Diese Welt ist in Gefahr; der Klimawandel ein gesamtgesellschaftliches Problem.
So braucht es, wie Papst Franziskus fordert, eine "ökologische Umkehr" - oder wie zum Beispiel Fridays for future es fordert einen "Neustart" (Nov. 2019).

"Die [vom Papst geforderte] ökologische Umkehr [...] ist auch eine gemeinschaftliche Umkehr." (Laudato si', 216-222) Hier ruft der Papst auf: Die gesellschaftlichen Kräfte sind zu bündeln. Für Christen darf der "Neustart" oder die "Umkehr" nichts "Fakultatives" sein, sondern sie ist wie für andere auch unverzichtbar. Sie ist "Berufung".

Für die Seite inhaltlich verantwortlich: Pastoralassistent Matthias Baden

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